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Neues von vietenplus.
Sprechen wir über aktuelle Themen, die uns bewegen.

Herbst 2016

  • (Neue) Frauen braucht das Land!

    In einem Interview mit der Automobilwoche diskutieren Frau Vieten und Frau Kroeger über Bedingungen, Schwierigkeiten und Regeln in diesem Land, die Frauen auf dem Weg in eine Führungsposition meistern müssen. Und über männliche und weibliche Haltungen zu diesem Thema.

    Hier finden Sie das gesamte Interview als PDF-Dokument.

Herbst 2015

  • "Vertrauen ist der Anfang von allem!"

    Mit diesem Slogan warb vor Jahren ein bekanntes deutsches Kreditinstitut. Heute ist das Vertrauen der Kunden in dieses Unternehmen durch Finanzkrise, Missmanagement und Massenentlassungen massiv erschüttert. Und aktuelle Beispiele wie NSA, VW Abgasaffäre und Lebensmittelskandale, lassen uns zweifeln, welchen Unternehmen und wem wir denn noch vertrauen können.

    Dabei ist Vertrauen nicht nur der Anfang, sondern bildet die Grundlage für alle Beziehungen und jede Form der Kommunikation für Individuen, Organisationen und Zivilisationen. Mangelndes Vertrauen zerstört nicht nur erfolgreiche Unternehmen, sondern blockiert und erschwert eine grundsätzliche Zusammenarbeit. Trotz dieser immensen Macht wird diesem fundamentalen Wert verhältnismäßig wenig Bedeutung zugestanden – Vertrauen umgibt uns wie Luft und macht sich erst bemerkbar, wenn es fehlt.

    Aber wovon reden wir eigentlich? Vertrauen wird als die subjektive Überzeugung von der Richtigkeit, Wahrheit und Redlichkeit von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen) definiert. So steht es in Wikipedia.

    Somit ist es also eine bewusste Entscheidung, ob, wieviel und wem ich vertraue. Und die auch Risiken birgt, denn es gibt keine Garantie, ob meine Entscheidung richtig ist. Um sich vor der Ungewissheit zu schützen, nutzen wir Kontrollen als Absicherung. Wie heißt es in dem Sprichwort so treffend: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. In der Praxis zeigt sich dies zum Beispiel, indem wir uns mit schriftlichen Vereinbarungen und Verträgen vor allen Eventualitäten absichern oder über Leistungs- und Zielvereinbarungen eine starre, direkte Kontrolle ausüben. Führungskräfte, die ihren MitarbeiterInnen nicht vertrauen, provozieren eine geringe emotionale Bindung an das Unternehmen, was zu Demotivierung bis hin zur inneren Kündigung führen kann. Und Unternehmen, die sich bei BewerberInnen im Auswahlprozess vornehmlich auf Zeugnisse, Brüche oder Lücken im Lebenslauf konzentrieren und den KandidatInnen mit Misstrauen begegnen, verdunkeln sich unter Umständen den Blick für zukünftige Potentialträger.

    Zu gegenseitigem Vertrauen gibt es keine Alternative. So postulierte es Reinhard K. Sprenger 2007 in seinem revolutionärem Buch und definierte Vertrauen als zentrales Führungsprinzip, das Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschaffen kann (‚Vertrauen führt: Worauf es in Unternehmen wirklich ankommt’) Und auch Stephen M.R. Corvey stellte in seinem viel beachteten Bestseller ‚Schnelligkeit durch Vertrauen – die unterschätzte ökonomische Macht’ 2009 die Bedeutung dieses Wertes heraus. Darin definierte er Regeln, um Vertrauen aufzubauen: ehrlich sein, Respekt zeigen, Transparenz schaffen, Erwartungen klären, Versprechen halten, Ergebnisse liefern, sich der Realität stellen und Fehler wieder gutmachen.

    Also: schenken Sie Vertrauen! Es lohnt sich!

    An dieser Stelle danken wir allen Kunden, Kandidaten und Geschäftspartnern, die uns tagtäglich ihr Vertrauen beweisen.

    Christiane Kroeger

Frühling 2015

  • Der Neid des Kollegen

    Für einen Personalberater gibt es ja nichts Schöneres, als sich für seine Kunden und deren Produkte begeistern zu können. Gerade in unserem Beruf ist es doch so wichtig zu verstehen, wie tickt das Unternehmen, wie ist die Kultur und wie geht man im Unternehmen mit einander um. Wenn dann noch die Begeisterung für Produkte und Dienstleistungen geweckt wird, macht die Suche nach qualifizierten Fach- und Führungskräfte trotz schwierig werdender Rahmenbedingungen auch noch richtig Spaß!
    Gerade die Kombination von innovativen Produkten und Unternehmen, die etwas Besonderes sind, begeistern uns als Personalberater. Unser Kundenkreis zeichnet sich gerade dadurch aus, dass wir für Unternehmen tätig sind, die man als sogenannte Endverbraucher oftmals kaum kennt. Doch jeder von uns kauft aber Produkte, die ohne unsere Kunden nicht hergestellt, verarbeitet oder verfeinert worden wären.
    Und manchmal kann man sich bezüglich eines Kunden des Neides unter Kollegen sicher sein. So erging es mir, als ich erfahren habe, welchen neuen Kunden meine Kollegin, Frau Tanja Brill, gewinnen konnte. Als einziger Mann im Beraterteam und als bekennender Automobilist konnte ich natürlich etwas mit dem Namen des Kunden verbinden. Es ist der Hersteller der unter Autofans und gerade unter Porscheliebhabern sehr bekannten Fuchsfelge®. Nicht nur die Art der Herstellung (geschmiedet, nicht gegossen!), sondern auch der Ruf, der dieser Felge anhaftet, sind berühmt. Die ersten Fuchsfelgen wurden für den 1963 erschienenen Porsche 911 hergestellt und brachten der Felge und damit dem Unternehmen einen Weltruf. Neben diesem in der Automobilbranche berühmten Produkt ist das Unternehmen auch in anderen Bereichen sehr erfolgreich und so freue mich für meine Kollegin und möchte auch an dieser Stelle deutlich meinen Neid ausdrücken!
    Ich wünsche Ihr viele erfolgreiche Projekte bei diesem und anderen tollen Kunden!

    Jens Normann


    Über die OTTO FUCHS KG:
    Flüge ins All, weltweiter Transport von Menschen und Gütern, Hochtechnologie im Maschinenbau, die Prägung großer Städte durch moderne Architektur …- überall dort ist OTTO FUCHS mit Ideen, Produkten und Lösungen vertreten. Die Geschäftsbeziehungen sind weltweit, wobei die Kunden insbesondere Unternehmen der Luft- und Raumfahrt-, Automobil- sowie Bauindustrie, als auch des Maschinen- und Anlagenbaus sind.
    Was im Kleinen vor über 100 Jahren mit einer Messinggießerei begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer international operierenden Gruppe. Über 8.600 zuverlässige Mitarbeiter erwirtschafteten so in 2013 einen Jahresumsatz von 2,4 Milliarden Euro.

Frühling 2014

  • Wachstumsschmerz und Wachstumsfreud´

    Wer Kinder hat, weiß, dass Wachsen weh tun kann. Auch wachsende Unternehmen durchlaufen mitunter schmerzhafte Prozesse, viele Unternehmer können ein Lied davon singen.


    Es genügt eben nicht, mit der steigenden Nachfrage nach den Produkten oder Leistungen linear die Anzahl der Mitarbeiter zu erhöhen. Es steigen auch die Anforderungen an Prozesse und Abläufe, neue IT-Systeme und ein neues Controlling müssen her, um eine der gestiegenen Komplexität angemessene Transparenz im Unternehmen zu gewährleisten. Neue Hierarchieebenen verändern gelebte und tradierte Führungskulturen, Unternehmer und Managementkräfte müssen lernen, bisher selbst erledigte Aufgaben zu delegieren, im Vertrauen, dass in ihrem Sinne gehandelt und ihre Ziele verfolgt werden. Und hier beginnen häufig die Schmerzen.


    Aufgaben abzugeben setzt Vertrauen voraus, dass die "Vertrauten" genauso sorgsam und konsequent handeln, wie der Unternehmer oder der Manager selbst. Und die Mitarbeiter müssen wissen, wohin sie laufen sollen.
    Damit steigen die Anforderungen an die Mannschaft: neben das fachliche Spezialistentum tritt die Notwendigkeit in den Vordergrund, als "verlängerter Arm" der Führungscrew zu handeln, selbst Führungsverantwortung zu übernehmen und "unternehmerisch" zu denken.


    An diesem Punkt tun sich viele Manager schwer und übergeben wider besseren Wissens dem besten Fachmann die neue Leitungsaufgabe. Das führt häufig genug zu einem ernüchternden Ergebnis. Eine Mannschaft zu führen, setzt andere Eigenschaften voraus, als sich in einer Fachdisziplin hervorragend bewährt zu haben, das wissen Fußballprofis schon lange.
    Was aber tun, wenn die langjährig gewachsene Mannschaft den neuen Anforderungen nicht gerecht werden kann? Wenn Widerstand auftritt, weil gewohnte Muster verändert und ungewohnte, neue Verhaltensweisen verlangt werden?


    Hier kann Training viel bewirkten - allerdings nur, wenn es praxisnah und individuell ist. Führung kann man lernen und dieses Lernen besteht vor allem aus wirksamer Kommunikation. Hier geht es eben nicht um Fachlichkeit, sondern um die Fähigkeit zum Kontakt, zur klaren Ansprache, zur Erklärung und Umsetzung von Entscheidungen, auch um den Preis, sich damit unbeliebt zu machen. Diese Investition zahlt sich in der Regel sehr bald aus.
    Aber auch die punktuelle Besetzung einzelner Schlüsselpositionen mit externen Mitarbeitern kann den "Umbau" eines Unternehmens enorm beschleunigen und helfen, einen Paradigmenwechsel zu bewirken.


    Am Ende lohnen sich die vielen Schmerzen, die Irrtümer und Sackgassen, aus denen heraus man wieder umkehren musste.
    Zu erleben, wie die Firma Fahrt aufnimmt und in einer neuen Liga zu spielen beginnt, wirkt mitreißend. Wer möchte dann nicht dabei sein? 
Menschen wollen sich entwickeln, wollen wachsen und dabei sein, wenn Siege gefeiert werden.
Das allein schon ist Anreiz, sich den Herausforderungen zu stellen, weiterzugehen und zu neuen Ufern aufzubrechen.


    In diesem Sinne wünschen wir unseren Kunden keinen "lauen Lenz", sondern einen prickelnden Start in den Frühling!

     

    Christiane Vieten und Michael Wilmes

Januar 2014

  • Gute Aussichten für 2014

    Laut dem DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung – ist in 2014 ein spürbares Wirtschaftswachstum zu erwarten. Auch die weltweite Konjunktur erholt sich deutlich, damit dürfen wir alle auf eine stabile Marktlage hoffen.

    Einmal mehr bringt sich in dieser Situation die demographische Lage in Deutschland in Erinnerung: Fachkräfte, Spezialisten und erfahrene Managementkräfte sind sehr gesucht. Arbeitgeber reagieren auf diese Situation sehr unterschiedlich. Konjunktur haben Personalentwicklungsprogramme zur Bindung von Talenten und Leistungsträgern ans Unternehmen, aber auch Überlegungen, ältere Mitarbeiter länger zu beschäftigen oder auch verstärkt in die Ausbildung neuer Kräfte zu investieren, sind an der Tagesordnung.

    Die Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften geschieht noch recht zögerlich, zu hoch sind häufig die innerbetrieblichen Hürden.

    Langfristig wird wohl ein Mix aus unterschiedlichen Instrumenten helfen, mit der knappen „Ware Arbeitskraft“ umzugehen. Dazu wird auch der forcierte Ausbau von Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie die steuerliche Erleichterung für Rentner gehören, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen wollen.

  • Kurz zu uns:

    Unser Neuauftritt, die Umfirmierung in vietenplus ist nun vollzogen,
    wir stehen mit neuer Kraft am Start.

    Wir danken unseren Kunden für Ihre langjährige Treue
    und freuen uns, unter neuer Flagge, aber mit gewohnter Leidenschaft für Sie da zu sein!